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Von Lebensmittel Götz (1931) – zur Götz GmbH (2017)

Im Jahr 1931 gründete Emil Götz mit seiner Frau Lina geb. Durst in Eppingen in der Brettenerstraße ein Lebensmitteleinzelhandelsgeschäft unter dem Namen „Lebensmittel Götz“.
Das Startkapital, damals 300,- Reichsmark, hat sich Emil Götz von einem seiner Freunde geliehen, der großes Vertrauen in ihn setzte.
In den folgenden Jahren hatte sich das Geschäft sehr gut entwickelt und das Ehepaar Götz entschloss sich weitere Filialen zu eröffnen.
Ein Jahr später eröffnete man eine neue Filiale in Tiefenbach und zwei in Eppingen in der Blumenstraße sowie in der Rappenauerstraße.
Weitere Filialen folgten nach dem Krieg in Landshausen, Sulzfeld und in der Nachbargemeinde Mühlbach. Emil Götz entschloss sich sein Geschäft weiter auszubauen.
Es folgten zwei weitere Filialen in Odenheim und 1961 eine Filiale in Bad Wimpfen. Diese Geschäfte waren vor allem für Lebensmittel und Kolonialwaren und gehörten
zu den damals sog. „Tante Emma“ Läden.

Wegen der Geschäftsentwicklung musste man im Jahre 1962 ein neues Auslieferungslager am Postweg in Eppingen bauen, um die Filialen mit Waren beliefern zu können. In aller Frühe besuchte Emil Götz täglich die Großmärkte Karlsruhe, Stuttgart und Mannheim, um so den Kunden Südfrüchte aus aller Welt und täglich frisches Obst und Gemüse aus Deutschland und Europa zu präsentieren. Einmal wöchentlich wurde in den Filialen frischer Fisch angeboten. Das waren die damaligen Highlights, die die rasche Expansion des Unternehmens ermöglichten.
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Auf dem neuen Gelände am Postweg eröffnete Emil Götz 1967 den ersten VErbraucherMArkt in Eppingen unter dem Namen „VEMA Götz“, das als Abkürzung für VErbraucherMArkt stand. Ende der 60er Jahre entstanden weitere Verbrauchermärkte in der Region, die dazu führten, dass sich VEMA Götz umorganisieren musste. Zum VErbraucherMArkt am Postweg wurde eine freie Tankstelle dazu gebaut, was zusätzlich Kundenimpulse brachte. Danach ging es wirtschaftlich für den VEMA Götz weiter steil bergauf. Der Kundenkreis erweiterte sich rasch und wurde zu der noch heute bestehenden Stammkundschaft entwickelt.​

Anfang der 70er Jahre

Anfang der 70er Jahre kam es zu einem starken Konzentrationsprozess in Deutschland, der dafür sorgte, dass man sich wieder umorganisieren musste. Im Jahre 1973 übernahm der damals 22 Jahre alte Sohn Wolfgang Götz, nach seiner erfolgreichen Ausbildung bei Feinkost Görger in Karlsruhe, den elterlichen Betrieb am Postweg.
Zusammen mit seiner Frau Doris geb. Dammert, übernahm er schon in seinen jungen Jahren die Verantwortung für den Betrieb, da die Eltern aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr
in der Lage waren diesen Betrieb zu führen. Dank seiner qualifizierten Ausbildung erkannte er früh, dass man das Geschäft dem veränderten Marktgeschehen anpassen musste und
entschied sich zu expandieren. 1975 sah sich Wolfgang Götz aufgrund der Entwicklung im Deutschen Lebensmitteleinzelhandel gezwungen auszusiedeln, da am Postweg die
Kapazitäten voll ausgeschöpft waren.

 In der Nähe des Eppinger Bahnhofs hatte man ein geeignetes Grundstück gefunden. Dort baute der junge Unternehmer im Alter von 25 Jahren einen 1500 qm großen Verbrauchermarkt. Doch während der Bauzeit verlief alles anders als geplant. Die Firma Lidl & Schwarz bekundete starkes Interesse den großflächigen Verbrauchermarkt anzumieten. Nach langen Überlegungen entschied man sich schlussendlich den Markt an Lidl & Schwarz zu vermieten.

Entstehung der Götz GmbH

 

Am 01.01.1979 war es Wolfgang Götz untersagt laut der Konkurrenzklausel im Mietvertrag mit Lidl & Schwarz, seinen Verbrauchermarkt mit Lebensmitteln weiter zu betreiben. Deshalb gründete er noch am alten Sitz des VEMA Götz am Postweg die Firma Götz GmbH. Die Götz GmbH vertrieb fortan Lebensmittel und Getränke für Großhändler, Einzelhändler und für die Gastronomie.

 

Im Jahr 1981 verlagerte die Götz GmbH ihren Firmensitz vom Postweg in die Eppinger Oststadt, genauer gesagt an die Carl-Benz-Straße 16. Dort baute Wolfgang Götz das Geschäftsfeld der Götz GmbH weiter aus und eröffnete 1986 seine erste Getränkefiliale in Odenheim. In Eppingen beabsichtigte man ebenfalls einen Getränkeabholmarkt zu bauen, was sich jedoch wegen des Kaufverhaltens der Verbraucher in der Oststadt (Carl-Benz-Straße) nicht für den richtigen Standort erwies. Wolfgang Götz erkannte, dass sich langfristig die Handelslandschaft in Eppingen Richtung Westen etablieren wird.

Umzug in die Weststadt

 

Nach jahrelanger Geschäftstätigkeit in der Oststadt Eppingens war auch in diesem Umfeld die Kapazitätsgrenze erreicht. Ein weiterer Umzug stand im Jahr 1991 an. Einen optimalen Standort für einen neuen Getränkeabholmarkt fand man in dem neu erschlossenen Gewerbegebiet in der Weststadt ein geeignetes Grundstück in der Frauenbrunner Straße. Dort eröffnete die Firma Götz GmbH einen großflächigen Getränkemarkt unter dem nun neuen Namen „Trinkparadies“ und einen Großhandel für Gastronomie und Großkunden mit Verwaltungszentrum. In den folgenden Jahren wurden weitere Filialbetriebe für Getränke in Sinsheim, Güglingen, Kirchardt und Heilbronn eröffnet.

Alle firmeneigenen Getränkefachmärkte fortan unter dem Namen Trinkparadies, verfügen über ein riesiges Sortiment an alkoholischen und alkoholfreien Getränken. Eine große Auswahl an In- und Ausländischen Weinen, sowie eine breite Auswahl an Spirituosen aus aller Welt runden das großzügige kundenfreundliche Sortiment ab. Aus diesen Gründen war es erforderlich, alle Getränkemärkte mit einer Verkaufsfläche zwischen 400 und 700 qm zu bauen. In den vergangenen Jahren nach dem Umzug in die Weststadt wuchs auch die dritte Generation heran. Die beiden Kinder Jennifer und Oliver halfen schon im Kindesalter gerne den Eltern im eigenen Betrieb tatkräftig mit. Der Sohn Oliver wuchs in den Jahren seiner Schulzeit und während seiner Ausbildung gemeinsam an der Seite seines Vaters Wolfgang heran und war schon damals neben der Schule täglich im elterlichen Betrieb tätig. Nach erfolgreich abgeschlossenem Abitur am Wirtschaftsgymnasium in Sinsheim, absolvierte der anstrebende Unternehmer sofort danach seinen Zivildienst in einem Heim für schwererziehbare Jungendliche, was ihm einiges an Lebenserfahrung brachte. Im Anschluss an seinen Zivildienst folgte das Studium an der Berufsakademie Stuttgart in Kooperation mit dem dualen Partner EDEKA Zentrale Offenburg. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums im Jahr 2006 zum Diplom Betriebswirt (BA) und zum Bachelor of Arts stieg der damals 24 jährige als Prokurist ins Unternehmen seines Vaters ein. Von dort an, übernahm der junge Nachfolger bereits die interne Führung der Verwaltung und führte einige Abteilungen des Betriebs in Eigenregie.

 

 

Im Jahr 2011 hat nun der Vater im Alter von 60 Jahren die komplette Führung des Unternehmens in die Hände seines Sohnes gegeben. Im Juni 2011 wurde Oliver Götz zum geschäftsführenden Gesellschafter ins Unternehmen aufgenommen. Gemeinsam mit dem Vater im Hintergrund wirken die beiden nun gemeinsam und tragen die Verantwortung für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Gemeinsam wurden viele Projekte und Ziele für die Zukunft vereinbart. Diese sind u.a. eine Standortverlagerung der Zentrale, da man hier bereits an der Kapazitätsgrenze angekommen ist. Die beiden kleineren Märkte sollen moderniesert und erweitert werden bzw. bei geeigneten Standorten verlagert werden. Einer ständigen Erweiterung des Filialnetzes im Umkreis von 50 Kilometer um Eppingen herum und den Ausbau der bereits sehr beliebten Eigenmarke „Kraichgauer“, sowohl in der Produktbreite/tiefe als auch in der Verfügbarkeit in der Region, sind ebenso Programm für die Zukunft des Unternehmens.
Auch im Bereich Energie rüsten wir nach und wollen unseren Beitrag zur Energie- und Umweltpolitik beitragen. So hat man bereits auf den Dächern der Märkte Eppingen und Güglingen eine Photovoltaikanlage installieren lassen. Desweiteren hat man zwei neue LKWs angeschafft, die den hohen Anforderungen an einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Natur gerecht werden.